MPOX

09. September 2024

Empfehlungen der STAKOB

Die STAKOB (StändigerArbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungs­zentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger) hat ihre Handlungshinweise bei MPOX aktualisiert.

Klade Ib kann neben sexuellem Kontakt auch durch sehr engen Körperkontakt übertragen werden, z.B. in Familien oder Flüchtlingslagern unter schlechten Hygienebedingungen. Betroffene sollten daher bei Verdacht auf eine Klade I-Infektion oder einem solchen Nachweis unabhän­gig von der Lokalität der Läsionen isoliert werden und zwar solange bis Allgemein­symp­tome abgeklungen sind und Schorf und Krusten vollständig abgeheilt bzw. abgefallen sind.

Zur Wirksamkeit von Tecovirimat kann die Gruppe keine „definitive Aussage treffen“. In einer Studie aus der Demokratischen Republik Kongo hatte das Virostatikum bei Klade I keinen Einfluss auf die Dauer bis zur Heilung der Läsio­nen hatte.  „Aufgrund von Hinweisen auf eine mögliche rasche Resistenzentwicklung sollte die Indikation für eine Tecovirimat-Therapie streng gestellt werden und das Arzneimittel primär Personen mit der Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs angeboten werden“, betont der STAKOB.



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